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Kategorie: Bildgalerie

  • Reiterfest 10.09.2017

    „Wenn da Engel reiten, da kann es Fortuna nur gut mit uns meinen“, so ein überglücklicher Vorstand vom Reitclub am Kulm. So kam es dann auch, dass am Sonntag das 42. Reiterfest unter einem guten Stern stehen sollte. Dies umso mehr, als sich die Vorführungen als Programmpunkte der Extraklasse erweisen sollten.

    Nach dem Motto „die Hoffnung stirbt zuletzt“ hatten rund 60 Akteure und 30 Funktionäre am Samstag sogar bei Dauerregen die Generalprobe im Freien absolviert. Noch am Sonntagmorgen mußten dicke Wassertropfen von den nassen Biertischgarnituren gewischt werden, als dann Punkt 11 Uhr der Wolkenhimmel aufriß und Petrus dem Reitevent des Jahres einen teils sogar sonnigen Nachmittag bescherte. So manches Stoßgebet gen Himmel half dann auch, dass zwischenzeitlich nochmals am Horizont auftauchende dunkle Wolken dann doch einen guten Bogen um den Hof machten.

    Natürlich auch zur Freude des großen Publikums, das sich rund um den Reitparcour auf das Gelände des RCK das annähernd fünfstündige Marathonprogramm nicht entgehen lassen wollte. Westernnummer und Rainbow Dream, Damen-, Jugend- und Springquadrille, Mächtigkeitsspringen und Gelassenheitstraining, Voltigierakrobatik und Kinderreitstunde, Dressur-Solo und Shakira- und Garrocha-Duett – fünf Stunden lang reihte sich ein Highlight der Extraklasse nach dem anderen aneinander und fesselte die Zuschauer an den Banden. Da war die Pause eine willkommene Gelegenheit, sich an dem reichhaltigen Kuchen- und Kaffeeangebot im neu gebauten Sonnentempel zu bedienen. Denn keiner wollte auch nur ansatzweise etwas von dem bunten und abwechslungsreichen, mit faszinierender Musik hinterlegten Auftritten aller Alters- und Leistungsgruppen versäumen. Für die ganz Kleinen war in den Pausen Ponyführen und Basteln angesagt. Tolle Preise gab es bei der Tombola zu gewinnen.

    Traditionsgemäß wurde der Nachmittag mit der Standarte des Reitvereins und von Vorsitzender Renate Schupfner eröffnet. Ein Novum war bereits hier, dass erstmals die beiden Gast-Western-Reiterinnen Lisa Burucker und Lea Wiesend auf ihren Pferden Lucky und Luke den Auftakt im Dressurviereck ritten. Das Einreiten der Vereins-und Reitschulpferde mit klassischen Hufschlagfiguren und verschiedene Richtungswechsel durch Reitschülerinnen und Vereinsmitgliedern gab schon mal einen Vorgeschmack, auf was sich Publikum freuen durfte.

    Ein echter Reitgenuss war dann bereits die „Schwere Dressurkür“ von Pferdewirtschaftsmeisterin und Pferdetrainerin Brigitte Witt auf ihrem 13-jährigen Oldenburger Wallach Ravallo. Die gebürtige Landshuterin kann auf fast 20 Jahre Erfahrung als Ausbilderin von Pferden zurückblicken und reitet selbst erfolgreich Turniere der hohen Klassen.

    Eine beeindruckende Symbiose aus professionellem Reiten, Outfit und Show wurde geboten bei der Westernreitnummer. Mit ihrem Trail präsentierten Lisa Burucker auf Lucky und Lea Wiesend auf Luke bestens die Philosophie der Westernreitweise: Mache dem Pferd das Falsche schwer und das Richtige leicht. Ein gut ausgebildetes Westernpferd wird einhändig geritten und reagiert auf leichten Schenkeldruck. Das ist nicht nur schick, sondern auch praktisch, da die Cowboys bei der Arbeit eine freie Hand brauchten. Die 27 jährige Lisa Burucker hat mit 18 die Liebe zum Westrernreiten entdeckt, ihren 13jährigen Quarter-Horse-Wallach Luke selbst eingeritten und ist seit zehn Jahren mit ihm unzertrennlich. Die 16-jährige Lea Wiesend reitet seit fünf Jahren mit dem achtjährigen Luke. Auf dem typischen Westernsattel mit einprägsamen Horn und mit Westernhut zeigte das Quartett eine Performance ihrer öffentlichen Westernturniere. Es brillierte an diesem Nachmittag mit ihrer geschickten Feinabstimmung zwischen Reiter und Pferd. Da wurden Rampen überquert, mit Fahnen geritten, durch Stangen auch rückwärts gegangen, mit dem Ball gespielt. Gleichsam als , das Pferd stellt sich mit den Vorderbeinen auf eine Tonne, die Reiterin stellt sich auf den Rücken des Pferdes.

    Fränkische Meister und Bayerische Vizemeister im Gruppen- und Einzelvoltigieren waren mit Lea Zapf, 16 Jahre und Tina Beeg 22 Jahre sowie Silja Beeg mit der Trakehner Stute Shakira an der Longe beim Programmpunkt “ Shakira-Team“ zu Gast. 2016 hatten sie auf dem RCK-Fest ihr Debüt gegeben. Für Lea war es gleichsam ein Heimspiel, hat sie doch das Voltigieren mit fünf Jahren beim RCK in Guttenthau auf dem Schulpferd Rubin begonnen. Fast noch professioneller konnten dieses Mal die Zuschauer erleben, dass Voltigieren zu den anspruchsvollen Leistungssportarten gehört, das den Sportler ganzheitlich in Bezug auf Gleichgewicht, Kraft, Körperspannung, Beweglichkeit, Kondition, Rhythmusgefühl, Vertrauen, Mut und Kreativität fordert.

    Das Herz reiterlicher Choreographie höher schlagen ließ das Schimmel-Pas-de-deux „Rainbow Dreams“. Auf den ansonsten in ganz weiß gehaltenen Reiterinnen und Pferde präsentierten Christina Neubing auf dem 13jährigen Oldenburger Samson und Stefanie Schuller mit dem 19 jährigen Andalusier Descarado einen echten Genuß an Farbenzauber an den Behängen der Pferde.

    In die zauberhafte Welt der Feen entführte das Publikum die Jugendquadrille unter Leitung von Joane Pliefke und geritten von Alisa Edl auf Nikita, Hannah Pittner auf Stella, Talis Ullmann auf Hoppy, Anna Leypold auf Fleckerl, Lucy Gebhard auf Primel, Corinna Böll auf Cäsar, Nathalie Zwickel auf Daria und Annalena Schmitt auf Ronja. In die zauberhafte Welt der Bienen- und Marienkäfer tauchten unter Leitung Vanessa Ströhleins die Gruppe der Springquadrille ein. In einer Augenweide an hübschen Kostüme zogen die 15- bis 17-jährigen Reiterinnen Janne Junkawitsch auf La Mira, Rebecca Danzer auf Boy, Laura Riedel auf Stella, Angela Raps auf Daria, Sina Scherl auf Primel, Antonia Preiß auf Fleckerl ihre Kreise. Dass auch Rock’n Roll zu Musik aus den 50ern als Thema auf dem Pferderücken möglich ist, zeigten bei der Damenquadrille unter Leitung Vanessa Ströhleins Christina Neubing, Sarah Deubzer, Sabrina Haffner, Julia Zeitler, Katrin Rauch, Eva-Maria Emmering, Anna-Lena Kleinhempel, Silke Hertel.

    Mit akrobatischen Kunststücken präsentierte sich die Voltigiergruppe des RCK auf Stute Hoppy. Unter Leitung von Renate Schupfner und Julia Zeitler hatten die fünf- bis zwölfjährigen Kinder Anna Kaufmann, Jasmin Seidel, Elisa Will, Dorothee Hasel, Lilly Weilacher, Mila Hasel, Emilia Müller und Sofia Kaufmann Einzelfiguren wie die Fahne, Standwaage, Stützschwung und Stehen sowie Doppelfiguren wie Schultersitz oder Doppel-Prinzensitz eingeübt.

    Eine von den vielen Stars des Tages waren die kleinen Reiterfreunde. Einmal bei der Steckenpferdequadrille, wo sie bei eine S-Dressur auf den „eigenen Hufen“ zeigten, dass auch die kleinsten Reiter schon genau wissen, wo es einmal hingehen soll. Zum anderen die „Schlümpfe“ der Kinderreitstunde. Eine Schlumpfenparty mit einer munteren Schlumpfenbande feierten die Betreuerinnen Silke Hertel und Christina Neubing mit ihren Helferinnen Angela Raps, Sabrina Haffner, Rebecca Danzer und Janne Junkawitsch in der Kinderreitstunde.

    Um „Mensch gegen Reiter – wer springt höher“ ging es beim Mächtigkeitsspringen unter Leitung von Vanessa Ströhlein. „So etwas hatten wir noch nie“, berichtete eine sichtlich begeisterte Elisabeth Junkawitsch am Rande. Und die Premiere sollte gelingen. Die sechs jugendlichen „Hochspringerinnen“ Laura Riedel, Nathalie Zwickel, Sena Scherl, Eva-Maria Emmerig, Nico Weilacher und Benedikt Schieder traten zum gegen die Reiterinnen Karin Trice auf Crimi, Anna Leypold auf Cäsar, Mirjam Kahl auf Hoppy, Leonie Weilacher auf Wilma, Janne Junkawitsch auf Penny und Rebecca Danzer auf Boy an. Es war mächtig spannend. Jeder nahm die gleiche Höhe – wer riß, der flog. Am Ende waren nur noch der Springer Nico Weilacher und die Amazone Janne Junkawitsch auf der Stute Penny im Spiel. Von Sprung zu Sprung wurde die Latte höher gelegt, bis auf beachtliche 1,20 Meter. Hier setzte sich dann die grüne Elfe Janne gegen ihren sportlichen Gegner Nico durch.

    Beim „Garrocha-Tanz“ waren Tanja und Peter Streller aus Veitlahm, zwei hervorragende Garrocha-Reiter zu Gast. Garrocha ist ein fünf bis sieben Zentimeter dicker und etwa drei Meter langer Holzstab. In Spanien und Portugal wird er traditionell zum Treiben und Selektieren von Rindern und Stieren genutzt. Um ihnen im rasanten Trieb folgen zu können, müssen die Hirten mit ihren Pferden öfter sehr enge Wendungen teils auch unter der Garrocha hindurch bewältigen. Das Training dazu wird ohne Rinder und Stiere abgehalten und wirkt daher eher fast wie ein „Tanz“ mit der Garrocha. Diesen Tanz zeigten beide in beeindruckender Weise, im zweiten Teil sogar mit Feuer an den Stangen.

    Gelassenheit und Pferd – zwei Welten? Mitnichten, so Tierärztin Judith Bergler, „denn nur ein gelassenes Pferd ist auch ein Pferd, das nicht zur Gefahr für den Reiter wird“. So manchem wollte sich zunächst gar nicht erschließen, was sich hinter dem Programmpunkt „Gelassenheitstraining“ verbergen konnte. Umso mehr staunten die Zuschauer dann nicht schlecht, als sie vorgeführt bekamen, wie die Tugend der Gelassenheit mit der ansonsten rasanten Pferdewelt zusammengeht. In einer einzigartigen Performance gewährte die passionierte Reiterin Bergler mit ihrer Stute Morena anhand von Platikplane, Regenschirm, Flatterband, Schwimmnudel und Luftpolsterfolie den Zuschauern einen Einblick in ihre Arbeit der Gelassenheit. Hierbei lernt das Pferd, ohne Angst auf Gegenstände zu treten, sich mit Kunststoffdecken zudecken zu lassen, Regenschirme nicht als Gefahr zu sehen und zum Beispiel Knisterfolie zu zertreten ohne ängstlich zu reagieren. Wie gesagt: Nur ein gelassenes Pferd ist auch ein Pferd, das nicht zur Gefahr für den Reiter wird. Judith Bergler ist schon 20 Jahre sattelerfahren. Die Stute Morena ist eine sogenannte „Pura Raza Espagnola-Stute“ (PRE, zu deutsch : spanisches Pferd). Diese sind Spätentwickler und werden also erst mit fünf Jahren angeritten. Zum wöchentlichen Dressurtraining kommt das Gelassenheitstraining, spielerisch, ohne Gewalt oder Druck einmal in der Woche. Durch Gewöhnung an vermeintliche Gefahren lernt das Pferd, gelassen zu reagieren. Durch entsprechende Übungen kann der Fluchtinstinkt des Pferdes kontrolliert werden. Pferde reagieren dabei völlig verschieden: manchen machen eher optische Reize (Regenschirme) Angst, andere bekommen auf beunruhigenden Untergründen Angst. Auch bei Polizeipferden wird das Gelassenheitstraining trainiert, weiß Junkawitsch. Im Breitensport gibt es sogar diesbezügliche Wettbewerbe.


  • Reiterfreizeit 2017


  • Volles Haus beim Reitclub am Kulm

    Am 23.08.2017 besuchten 38 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms den Reitclub am Kulm. An insgesamt sechs verschiedenen Stationen konnten sich die Buben und Mädchen einen vielseitigen theoretischen sowie ganz praktischen Einblick in die Reiterwelt verschaffen. Ob sie nun ihr Geschick beim Voltigieren, dem „Turnen“ auf dem Pferd, bewiesen oder ihren ganzen Mut zusammen nahmen und einen ersten Trab oder sogar Galopp an der Longe versuchten – es war für jeden etwas dabei. Die neue Trendsportart aus Finnland „Hobby Horsing“, bei der Bewegungsabläufe ähnlich derer beim Springreiten oder Dressur nachgestellt werden, ohne dass echte Pferde zum Einsatz kommen, durfte auch ausprobiert werden. An einer weiteren Station absolvierten die jungen Besucher einen Parcours mit Steckenpferden. Und auch Reittheorie zum Körperbau des Pferdes sowie zur vielseitigen Ausstattung des Reiters stand auf dem Programm. Eine kleine Verschnaufpause gönnten sich die kleinen Reiter im neuen Sonnentempel des RCK´s und beschäftigten sich mit Ausmalbildern. Das klassische Ponyführen ergänzte das Programm. „Rundum war es wieder ein gelungener Nachmittag.“, so stellvertretende Jugendleiterin Marina Regner, die sich bei ihren zahlreichen Helfern bedankte, ohne die eine solche Aktion niemals stattfinden könnte.


  • Bürgerfest Speichersdorf vom 29. – 30.07.2017

    Auf dem Speichersdorfer Bürgerfest betrieb der Reitclub am Kulm in Kooperation mit der Gruppe „Schulsport Reiten“ der Realschule Kemnath zwei Stände. Die Besucher wurden zum einen mit Waffeln, Kaffee und selbst gemachter Limonade verköstigt, zum anderen konnte so einiges rund ums Pferd gebastelt werden: Angefangen bei Pferden aus Schwimmnudeln, mit denen man gleich einen kleinen aufgebauten Springparcour absolvieren konnte, über Bügelperlenpferde, Windowcolor bis hin zu Haarnadeln.

    Das Vereinspony Willy marschierte mit der ersten Vorsitzenden Renate Schupfner und weiteren RCK Mitgliedern im Festzug über die Festmeile mit.
    Anschließend konnte mit der verkleideten Pippi Langstrumpf und dem kleinen Onkel alias Willy Fotos in der „Fotobox“ des RCK gemacht werden.
    Im Showprogramm wirkte die Gruppe „Reiten im Schulsport“ unter der Leitung von Silke Hertel mit. Sie führten eine Springquadrille mit den Hobby Horses auf.


  • Ausflug ins Maislabyrinth 23.07.2017

    Am 23.07.2017 organisierten die Jugendleiter Christina Neubing und Marina Regner einen Ausflug für die Jugend ins nahegelegene Maislabyrinth in Lämmershof.
    Dort galt es im Maislabyrinth verschiedene Ziele zu suchen und die Stempelkarte zu füllen.
    Die Kids und Jugendlichen hatten viel Spaß dabei und entwickelten großen Ehrgeiz alle Stempel selbständig zu finden.
    Im Anschluss gönnten sich alle Kaffee, Kuchen oder ein Eis.
    Auch der Streichelzoo mit Hasen, Ponys und diversen Haus- und Hoftieren sowie die Spielgelegenheiten Trampolin, Traktorparcour und vieles mehr erfreuten sich großer Beliebtheit.
    Nach über drei Stunden und einem gelungenen Nachmittag trat die Jugendmannschaft den Rückweg an.


  • Der Reitclub am Kulm „packt an“!

    Der „Sonnentempel“ des Reitclubs am Kulm erstrahlt nach Abriss und Neuaufbau in völlig neuem Glanz. Über mehrere Wochen haben der Vorstand und viele freiwillige Helfer unter fachmännischer und tatkräftiger Anleitung durch Gerhard Weilacher und Bernd Deubzer das Mammutprojekt eines Neubaus in Eigenregie beeindruckend gestemmt.
    Seit Jahren ist der Sonnentempel des Reitvereins Dreh- und Angelpunkt von Veranstaltungen, Turnieren oder Reiterfreizeiten auf dem Gelände des Reitclubs am Kulm. Hier wurden hunderte Gäste verköstigt, hier fanden Kinder in Ferienaktionen Unterschlupf und hier saßen auch die Mitglieder des Vereins gerne beisammen, um neue gemeinsame Pläne zu schmieden. Leider war dieser wichtige Bestandteil der Vereinskultur bedenklich in die Jahre gekommen. Erste Vorsitzende Renate Schupfner berichtet: „Bei stärkerem Wind wackelte das Dach des Sonnentempels manchmal so heftig, dass nicht selten Pferde in der angrenzenden Reithalle erschreckten. So konnten wir den Zustand nicht länger verantworten.“
    Durch einen glücklichen Umstand kam das Projekt „Neubau“ nun vor einigen Wochen ins Rollen. Der Reitclub am Kulm wurde von der Aktion „Pack an! Mach mit! – Deutschlands Reitvereine verschönern sich“, der von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 2017 zum vierten Mal ausgeschrieben wurde, ausgewählt und erhielt so einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die geplante Maßnahme.
    Die Aktion „Pack an! Mach mit!“ wurde 2014 ins Leben gerufen, um dem Sanierungsstau in deutschen Reitvereinen entgegenzuwirken und die Gemeinschaft zu fördern. Im Vergleich zu anderen Sportarten verbringen Pferdesportler besonders viel Zeit in ihrer Sportstätte. Umso wichtiger ist die Pflege und Instandhaltung der Anlagen für die Mitglieder, damit diese sich auf der Anlage wohlfühlen und sich gerne dort aufhalten – auch über die Reitstunde hinaus. Die erste Vorsitzende weiß allerdings zu berichten, dass „der Instandhaltungs- und Pflegeumfang von Pferdesportanlagen sehr hoch ist. Die Aufwendungen hierfür sind selten nur durch die Mitgliedsbeiträge zu leisten.“
    Die Zusage der 500 Euro war ein optimaler Anstoß, das Thema „Sonnentempelneubau“ anzugehen. Aber weit kommt man mit so einer Summe nicht, ohne das Engagement der Mitglieder und deren Eigenleistung. Vor allem Gerhard Weilacher und Bernd Deubzer, beides Väter von engagierten Reiterinnen, brachten sich mit unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und ihrem vielseitigen handwerklichen Fachkönnen mit voller Energie ein. „Ohne die beiden hätten wir das nie geschafft“, so Katrin Rauch, zweite Vorsitzende, und sie ergänzt: „Und im richtigen Moment waren dann auch andere tatkräftige Unterstützer da, wenn mehr Hände gebraucht wurden.“
    Die FN legt Wert darauf, dass Aktionen, die von ihr unterstützt werden möglichst vielen Vereinsmitgliedern zu Gute kommen. Zudem muss sie in größtmöglicher Eigenleistung der Vereinsmitglieder, deren Angehörigen oder Freunden – das heißt ehrenamtlich bzw. freiwillig engagiert – umgesetzt werden. Der neue Sonnentempel auf dem Gelände des RCK erfüllt diese Anforderungen in besonders gelungener Weise, darüber ist sich der Vorstand des Vereins einig. „Er ist einfach der Treffpunkt unserer Mitglieder und somit in gewisser Weise Zentrum des Vereinslebens. Ob Groß oder Klein, hier kann für jeden Vereinsleben Wirklichkeit werden“, fasst Pressewart Elisabeth Junkawitsch die Bedeutung des neuen Gebäudes für die Gemeinschaft zusammen.

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  • Vereinsmeisterschaft 11.06.2017

    „Die Energie und das Engagement sowie das sportliche Können unserer Vereinsmitglieder ist schon bemerkenswert“, resümierte eine sichtlich zufriedene Pressesprecherin Elisabeth Junkawitsch am Ende der Vereinsmeisterschaften des Reitclubs am Kulm. Das sich um den Turnierplatz drängende Publikum sollte es nicht bereuen, wurde es doch mit spannenden Wettkämpfen der Reitschüler um die Vereinstitel in den einzelnen Disziplinen belohnt. Das galt aber auch für die vereinseigenen Reitschulpferde. Voll eingespannt konnten sich die Gäste auch von ihnen ein Bild machen, mit welcher Eleganz diese nach monatelangem Training laufen können. Mit dabei auch Mitglieder des Reitclubs mit ihren Vierbeinern von auswärts, die regelmäßig für den Reitclub auf Turnieren starten.
    Viele Angehörige ließen es sich nicht nehmen, ihre Schützlinge bei den insgesamt sechs verschiedenen Prüfungen anzufeuern. Die Reiterinnen hatten sich schon in den frühen Morgenstunden getroffen, um ihre Pferde, Schulpferde und Privatpferde, herauszuputzen. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Wettbewerbe des Reitclubs unter dem aufmerksamen und fairen Blick von Meisterschaftsrichterin Andrea Güttler mit dem Dressurreiten A (RA1). Alina Müller auf Dolcetto siegte hier vor Christina Neubing auf Samson und Karin Trice auf Crimi. Auch die A-Dressur (A1) gewann Alina Müller, dieses Mal auf Nathalie, vor Janne Junkawitsch auf La Mira. Danach folgten die E-Dressur ohne Hilfszügel sowie die E-Dressur mit Hilfszügel mit insgesamt 17 Reiterinnen. Vereinsmeisterin in der Disziplin ohne Hilfszügel wurde Laura Riedel auf Fleckerl vor Nathalie Zwickl auf Daria und Alisa Edl auf Nikita. Vereinsmeisterin in der Disziplin mit Hilfszügel wurde Talisa Ullmann auf Hoppy vor Alisa Edl auf Nikita und Annalena Schmitt auf Ronja.
    Der Einfache Reiterwettbewerb fand in zwei Abteilungen mit jeweils neun Startern statt. Am Ende hatten hier Emely Hohner auf Nathalie und Sophia Schmidt auf Hoppy die besten Wertungen. Den Schlusspunkt bildete der Einfache Springreiterwettbewerb. Mit Laura Riedel auf Hoppy, Leonie Weilacher auf Fleckerl, Alisa Edl auf Nikita und Karin Trice auf Crimi gingen hier vier Reiterinnen in den Parcour. Sie mussten mit ihren Vierbeinern Geschick über Trabstangen und Bodenricks beweisen.
    „Am Ende gab es sicher auch so manche Enttäuschung“, so Elisabeth Junkawitsch. „Doch alles in allem nehmen die Reiterinnen von der Vereinsmeisterschaft die Freude über das mit, was sie mit ihren Vierbeinern gemeistert haben“. Aber auch Tipps und Anregungen, was sie noch verbessern können, erhielten die Teilnehmer durch die konstruktiven Kommentare der professionellen Richterin. Aus ihren Händen gab es die heiß begehrten Siegerschleifen und Medaillen.


  • Besuch vom Kinderhaus St. Vincent Bayreuth 13.06.2017

    Das Kinderhaus St.Vincent aus Bayreuth war am Dienstag, 13.06.2017 am Nachmittag bei uns im Reitclub zu Besuch.
    Die Kinder verbringen einige Ferientage im nahegelegenen Speichersdorf.
    Nach einer Wanderung von Speichersdorf nach Guttenthau erreichten die 20 Kinder mit ihren Betreuerinnen unseren Hof.
    Sie stärkten sich erst mit einer Brotzeit.
    Dann ging es los mit Pferdeputzen. Aber nicht ohne vorher theoretischen Input von Frau Hertel zu bekommen.
    Sie erklärte allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit den Pferden und sprach über Pferdepflege und Haltung. Die Kinder konnten ihre Fragen stellen.
    Nachdem die 5 Schulpferde geputzt und die Hufe ausgekratzt waren, wurde gesattelt, getrenst und auch hierbei viel erklärt.
    Anschließend gingen alle in die Reithalle und alle Kinder die sich trauten, und das waren fast alle, durften im Schritt auf den Schulpferden reiten.
    Zum Abschluss durften sich die Ponys in der Reithalle im Sand wälzen, dem alle Kinder sehr interessiert und begeistert zusahen.
    Jedes der Ponys bekam zum Abschied noch einen Apfel oder Möhren als Belohnung, da sie sehr geduldig und brav waren.
    Nach 3 Stunden ging ein erlebnisreicher Nachmittag für die Kinder vom Kinderhaus St.Vincent aus Bayreuth bei uns im Reitclub zu Ende.

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  • 41. Sternritt zum Barbaraberg 25.05.2017

    Schon lange hat der Sternritt zum Barbaraberg im Veranstaltungskalender der Region einen festen Platz. An Christi Himmelfahrt war besonders der Besucherandrang rekordverdächtig.

    Barbaraberg/Speinshart. (do) Es ist beeindruckend, wenn die Pferdeliebhaber lange Ritte auf sich nehmen, um auf dem „heiligen Berg der Speinsharter“ den Segen Gottes für sich und ihre Tiere zu erbitten. Nicht wenige sind bis zu drei Stunden im Sattel, um ja nicht dieses Traditionstreffen zu versäumen.

    So zum Beispiel Gruppen aus Guttenthau, dem Stammsitz des Reitclubs am Kulm, aus Plössen, Pressath, Lämmershof oder aus Eschenbach. Als Organisator hat der Reitverein am Kulm um Vorsitzende Renate Schupfner mächtig viel zu tun, um den Andrang an Akteuren und Besuchern zu bewältigen.

    Bei guten Wetterbedingungen war die Einschätzung von Altbürgermeister Josef Scherl im Bereich des üppigen Barbaraberg-Grüns an allen Ecken und Enden zu hören: „So gut besucht war der Sternritt noch nie“. Die große und eindrucksvolle Schau für die zirka 1500 begeisterten „Zaungäste“ bildeten natürlich Ross und Reiter.

    Auch Olivia Ruthenbeck gehört zu den Teilnehmern dieser Traditionsveranstaltung. Sie ist mit ihrer 19 Jahre alten „Lucy“ in Losau in Oberfranken aufgebrochen, um das Erlebnis nicht zu versäumen. „Die Atmosphäre hier oben ist einfach einmalig“, schwärmt sie.

    Nach dem zweistündigen Ritt muss ihr Pferd ein wenig verschnaufen, denn der letzte Anstieg, vorbei an den Kreuzwegstationen, hatte es in sich. Renate Schupfner dankt schon vor dem Gottesdienst für die Verkündigung von Gottes Wort und die Segnung der Pferde, einem Herzstück des Sternrittes.

    Auf dem Plateau vor der barocken Kulisse der Kirchenruine und der Kapelle beleuchtet Pater Benedikt, Prior des Prämonstratenser-Klosters Speinshart, im eucharistischen Teil des Reitertreffens die Tageslosung „Christ fuhr gen Himmel“ und fordert dazu auf, Verantwortung vor Gott und der Kreatur zu übernehmen. Wichtig ist für den Ordensmann die Tiersegnung. Er weiß um die Bedeutung, die Tiere für die Menschen haben.

    Während und nach dem Gottesdienst schallen die Hornsignale der Kaibitzer Schlossbläser über den „Kulmgau“. Die Hornisten unter der Leitung von Ely Eibisch imponieren mit Stücken aus der Hubertusmesse von Reinhold Stief. Weitere musikalische Kostproben dürfen die Besucher nach der Messe genießen.
    (Robert Dotzauer)



  • 46. Tag des Kindes in Speichersdorf 28.05.2017

    Auch am diesjährigen Tag des Kindes der Falken in Speichersdorf war der RCK, insbesondere das Jugendteam und zahlreiche Helfer, mit vier Pferden und Ponys vertreten. Wie immer zog die Ponyführstation viele begeisterte Besucher an. Trotz des heißen Wetters und zahlreichen Ablenkungen waren unsere Schulpferde sehr geduldig und bereiteten den Kindern sehr viel Freude.