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Kategorie: Bildgalerie

  • 43. Reiterfest 09.09.2018

    Guttenthau. (hai) Akrobatisch – rassig – rockig – rasant – heiß. Mit einem bunten Marathonprogramm begeisterte der Reitclub am Kulm bei seinem 43. Reiterfest einmal mehr einen ganzen Nachmittag sein Publikum.

    Dies umso mehr, als sich die Vorführungen als Programmpunkte der Extraklasse erweisen sollten. Verpackt in eigens kreierten Choreographien und unterlegt mit klassischer und rockiger Musik war von der Damen-, Jugend- und Springquadrille über dem Springen und der Voltigierakrobatik bis zu einer Kinderreitstunde, dem Dressur-Solo und der Langzügelvorführung alles dabei. Miriam Williams führt dazu zum achten Mal mit hochinteressanten Hintergrundinformationen rund um Reiter und Pferde gekonnt durch das Programm. Michael Hertel sorgte für besten Sound. Vier Stunden lang reihte sich ein Highlight der Extraklasse nach dem anderen aneinander. Natürlich auch zur Freude des großen Publikums mit den Bürgermeistern Manfred Porsch und Dr. Wolfgang Hübner an der Spitze, die sich rund um den Reitparcour auf dem Gelände des RCK vom Showprogramm fesseln ließen. Da war die Pause eine willkommene Gelegenheit, sich an dem reichhaltigen Kuchen- und Kaffeeangebot im Sonnentempel zu bedienen. Denn keiner wollte auch nur ansatzweise etwas von dem abwechslungsreichen Auftritten aller Alters- und Leistungsgruppen versäumen. Für die ganz Kleinen war in den Pausen Ponyführen und Glitzertattoos von Angela Raps mit Cousine Katharina Baumann in verschiedenen Farben angesagt. Im Reithallenanbau hatte Silke Hertel für einen Basteltisch mit Glückshufeisen zum Dekorieren, Window Color und Malsachen gesorgt. Ausverkauft konnte Ralf Wiliams bei der Tombola vermelden, bei der es einen Crosstrainer und ein Wochenende mit einem E-Auto zu gewinnen gab.

    Traditionsgemäß wurde der Nachmittag mit der Standarte des Reitvereins (Christina Neubing) und der Begrüßung durch Vorsitzende Renate Schupfner eröffnet. Das Einreiten der Vereins-und Reitschulpferde mit klassischen Hufschlagfiguren und verschiedene Richtungswechsel durch Reitschülerinnen und Vereinsmitgliedern gab schon mal einen Vorgeschmack, auf was sich Publikum freuen durfte. Dann ging es Schlag auf Schlag: rund 50 Pferdefreaks zogen auf den Rücken der Vierbeiner als Panzerknacker und Feuerteufel, als Liebende Herzen, und Guttenthauer Hofreitschule, beim Kampf der Titanen und bei der Überraschungsnummer „Ü-Ei“ alle Register Ihres Könnens.

    Übungsleiterin Sarah Deubzer demonstrierte mit ihrer Riding School Lesson eine Gruppenreitstunde, in der verschiedene Gangarten, Arbeitstempi und Richtungswechsel eingeübt werden. Ein echter Reitgenuss war dann die „Freiheitsdressur“ von Maria Meyer aus Höflas. Bei dieser aus der Zirkuswelt stammenden besonderen Form der Dressur erfolgt das Training des Trainers vom Boden aus mit Handzeichen und Stimme. BeimVerbeugen, Knien, Sitzen, Liegen und dem Plié sowie den Schrittarten Piaffe, Passage und Spanischer Schritt erwiesen sich Pferd und Pferdebesitzerin als eingespieltes Team. Ebenso bewiesen dies Silke Hertel mit Ramino und Angela Raps mit Lui beim Aufmarschieren, bei den Schlangenlinien und bei der Galopparbeit des Pas de deux (Tanz zu zweit). Unter dem Programmtitel Spanish Eyes demonstrierten sie das Arbeiten mit zwei Pferden am Langzügel. Diese Arbeitsform, so Leiterin Uschi Geusser wird bei älteren Pferde eingesetzt, die nicht mehr voll belastbar sind. Oder auch bei Pferden nach einer längeren Krankheitsphase, um sie langsam wieder an die Arbeit zu gewöhnen oder auf den Fahrsport vorzubereiten. Der Reiter geht dabei zu Fuß an der Hinterhand des Pferdes, die Hilfengebung erfolgt durch Zügel, Gerte, Stimme und vor allem Körpersprache. Eine beeindruckende Symbiose aus Reiten lernen sowie Outfit und Show wurde geboten von den ABC-Schützen. Die Drei- bis Sechsjährigen des Reitclubs zeigten, was sie so alles jeden Dienstag im Kurs Gesundheitsreitsport für Kinder von Silke Hertel, Christina Neubing, Angela Raps und Rebecca Danzer spielerisch zum Umgang mit dem Pferd lernen. Der Schwerpunkt der Arbeit, so Hertel am Rande, liege dabei in der Koordination von Bewegungen am Pferd und mit dem Pferd. „Und um im Laufe der Zeit einen angstfreien und losgelassenen Reitersitz in allen Gangarten zu entwickeln.“ Die diesjährigen ABC-Schützlinge Frieda und Tina , Elisabeth, Anna und Pau, Pia, Milena, Viviane und Janine demonstrierten dann auch eindrucksvoll in einer Ponyreitstunde mit den Pferden Ramino, Primel und Chipsy, was sie mit viel Spiel und Spaß, aber auch durch das Reiten an der Longe gelernt haben. Da wurde an der Tafel gerechnet, ein koordinativer Tanz aufgeführt, Namen in die Luft geschrieben, Trab und Gallopp gezeigt, bei Zielübungen versucht, mit Gegenständen in eine Schultüte zu treffen. Das Publikum staunte dabei nicht schlecht, dass es auch schlaue Pferde gibt. Den Ramino bewies, dass er rechnen kann. In die Welt der Quadrillienreiterei entführte die Damenquadrille unter Leitung unter Leitung von Christina Neubing. Angeführt von Nicole Prechtl auf Ramino hatten Juliana Schertel, Julia Zeitler, Eva Lohner, Eva-Maria Emmerig, Marina Regner Laura Riedl und Rebecca Danzer in diesem Jahr vier Pferde dabei, die noch nie vorher in einer Quadrillie gelaufen sind und überhaupt das erste Mal am Reiterfest mitwirkten. Die jungen Damen widmeten ihre Vorführung dabei auch allen Pferdebesitzern, die dankenswerterweise ihre Pferde für die Damenquadrille zur Verfügung stellten, um die eigenen Schulpferde zu entlasten. Als Fliegendes Quartett präsentierten Karin Tryce, Anna Leypold, Mirjam Kahl und Laura Riedel auf Crimi, Caesar, Fleck und Hoppy einen Ausschnitt aus dem Springtraining. Unter Leitung von Vanessa Ströhlein wurde von Sprung zu Sprung die Latte höher gelegt. Zum Schluß wurde es dann noch einmal so richtig spannend: Beim Kampf der Titanen unter Leitung von Vanessa Ströhlein traten auf einem kleinen Hindernisparcour vier Teams aus Reiter, Pferd und einem Läufer gegeneinander an.


  • Ferienprogramm Kemnath / Speichersdorf August 2018

    Im August besuchten rund 30 Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren sowie zwei Erwachsene im Rahmen des Ferienprogrammes der Stadt Kemnath und Speichersdorf die Reitanlage des Reitclubs am Kulm.
    Die Jugendleiterinnen Christina Neubing und Marina Regner sowie zahlreiche engagierte junge Helfer des Vereins gestalteten einen bunten Nachmittag für die Kinder aus dem Umkreis.

    Begonnen wurde mit dem gemeinsamen Putzen und Satteln der Pferde.
    Bereits hier bekamen die Teilnehmer eine Menge Input zur Pflege und wichtige Verhaltensregeln im Reitstall.
    Danach wurden die Ferienbesucher in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Alle durften auf den vereinseigenen Schulpferden reiten sowie auf dem Voltigierpferd Hoppy Voltigierübungen (Turnübungen) machen, die sie vorher unter Aufsicht von Lilly Weilacher (RCK) auf dem Holzpferd übten.

    In einer weiteren Gruppe lernten und übten die Besucher das richtige Führen eines Pferdes um Hindernisse und Grundregeln im Umgang mit Pferden.

    Durch einen Stallrundgang über die komplette Anlage sowie Ställe und Heuboden bekamen die Teilnehmer einen Überblick über den Hof und die viele Arbeit.

    Das erworbene Wissen konnte dann in der Station Pferdequiz zum besten gegeben werden.

    Nachdem alle Pferde versorgt und wieder auf der Koppel waren ließen sich alle Besucher Kuchen und Getränke schmecken, die die Jugendvertretung des Reitclubs und ihre Helfer organisiert hatten.

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  • 10 Jahre Reiten im Schulsport – Projekttag am 30.04.2018

    Die Kooperation der Realschule Kemnath mit dem Reitclub am Kulm e. V. in Guttenthau besteht jetzt schon seit zehn Jahren. Seit dieser Zeit kommen die Schülerinnen und Schü-ler am Dienstagnachmittag auf die Reitanlage und dürfen unter der Anleitung ihrer Lehre-rin Silke Hertel nach dem Putzen und Satteln in zwei Gruppen reiten. Hier geht es vor Al-lem darum Kinder in ihrer Leidenschaft für Pferde zu unterstützen, weiterzubringen und den pferdegerechten Umgang mit den anmutigen Tieren zu lehren. Dabei steht die Arbeit im Team immer im Vordergrund.
    Aktionen in dieser Zeit waren die jährlichen Abschlussfeste mit Vorführungen der Schüler und Schülerinnen, Weihnachtspäckchenaktionen in Kooperation mit der Kinderreitstunde des Reitclubs am Kulm e. V., Fahrt zur Berittenen Polizei nach München, Helmsponsoring-Aktion mit den Persönlichen Mitgliedern der FN (Fédération Équestre Nationale/Deutsche Reiterliche Vereinigung), Sommerfest mit Einladung von Flüchtlingen, Teilnahme am Weih-nachtsbasar, Tag der offenen Türe der Realschule am Tor zur Oberpfalz, Sommerfest mit Pony … Das letzte Event war der Gesundheitstag der Realschule Kemnath. Hier nahmen 15 Schülerinnen teil. Frau Hertel hatte ein Bio-Frühstücksbuffet vorbereitet. Nach der Mor-gengymnastik beschäftigte man sich mit den verschiedenen Lebensmitteln und genoss die tollen Leckereien aus der Biokiste Kemnath. Anschließend folgte das Reiten als Gesund-heitssport in drei Gruppen mit besonderen Übungen nach Meyners.

    Gesundheitstag2018

    Gesundheitstag-RTO-2018

    Gesundheitstag-RTO-Bufett

    Gesundheitstag-RTO-Essen


  • Besuch der Kindergartenkrippe Kulmain am 12.06.2018

    Am Dienstag, 12.06.2018, trafen sich 18 Kinder aus der Kindergartenkrippe Kulmain mit Ihren Eltern und Ihren Erzieherinnen im Reitclub am Kulm e.V.
    Die Gruppe bekam von unseren Übungsleiterinnen Katrin Rauch und Angela Raps eine Führung über das gesamte Vereinsgelände. Die Kinder durften das Futter der Pferde sehen und ein Pferd mit Heu füttern. Nach einer gemütlichen Brotzeit im Sonnentempel, ging es ans Pferdeputzen und Satteln. Die Ponys Chipsy und Primel, sowie die Stute Bonnie waren sehr geduldig und ließen sich von den Kindern unter Anleitung von Katrin Rauch und Angela Raps auf Hochglanz putzen. In der Halle fand das Ponyführen statt. Alle Kinder hatten großen Spaß beim Reiten und auch beim Sandspielen in der Reithalle.
    Zum Abschluß bekam jedes Kind eine Erinnerungsschleife an diesen tollen Pferdevormittag.


  • 42. Sternritt zum Barbaraberg 10.05.2018

    Bericht aus Der Neue Tag
    (https://www.onetz.de/speinshart/vermischtes/sternritt-an-christi-himmelfahrt-frisch-gestriegelt-auf-den-barbaraberg-d1862221.html)

    (do) Der Ort hat eine lange Wallfahrtstradition. Dass der Barbaraberg einmal im Jahr auch zum Zentrum der Pferdeliebhaber wird, ist dem Reitclub am Kulm zu verdanken. Der 42. Sternritt hoch zu Ross zum „heiligen Berg“ des Kulmgaues wird erneut zum beeindruckenden Schauspiel.
    Barbaraberg/Speinshart. Heimat hat viele Dimensionen. Eine davon ist eine gewachsene Tradition. Lebendiges Brauchtum war auf dem Barbaraberg zu spüren. Der Sternritt des Reitclubs am Kulm lockte an einem der schönsten Feiertage im Jahr wieder mehr als 1000 Besucher auf den Berg. Es ist eine Passion, die der Reitclub seit fast einem halben Jahrhundert pflegt. Mit dem Sternritt verbunden war am Hochfest Christi Himmelfahrt ein feierlicher Gottesdienst vor dem Kircherl, der ebenso traditionell von den Kaibitzer Schlossbläsern musikalisch begleitet wurde.

    Das Panorama, das sich am Donnerstag den Pferdefreunden auf dem Berg bot, war allein schon den Weg hinauf auf fast 600 Meter Höhe wert. Bei weiß-blauem Himmel den weiten Blick zum Rauhen Kulm, hinunter zum Kloster Speinshart und hinein in das Eschenbacher Land zu genießen, das bunte Spektakel der ankommenden Reitergruppen und Kutschen staunend zu betrachten und mitbetend und mitsingend am Festgottesdienst unter freiem Himmel teilzunehmen: Auf dem Berg war wie so oft die kulturelle und gläubige Identität der Menschen zu spüren.

    Dieses Lebensgefühl zog zu Christi Himmelfahrt Besuchermassen auf den Berg – und selbstverständlich die Reitsport-Begeisterten. Vor allem viele Kinder und „Amazonen“ galt es zu bestaunen, als sie mit ihren vierbeinigen „Schätzen“ an den Kreuzwegstationen vorbei im Schatten der mächtigen Kastanienbäume die letzten Meter hinauf zum Festgelände bewältigten.

    Die Standorte, von denen aus die Gruppen starteten, waren breitgefächert. Pressath, Kirchenthumbach, Höflas, Eschenbach, Kulmain, Guttenthau, um nur einige Quartiere zu nennen. Bis zu 20 Kilometer Wegstrecke lagen hinter den Reitern. Geschätzt 100 Vierbeiner trafen nach und nach ein, um gleich nach dem ersten Verschnaufen von schüchternen „Zweibeinern“ geherzt und gestreichelt zu werden. Besonders die Kinder waren hin und weg. Tierliebe pur spiegelte sich in mancher Szene wider. Intensiv im Blickfeld, die Kutsche von Werner Schreml aus Eschenbach. Wenig später trafen die Schumanns aus Kirchenthumbach ein. Die Moritzburger Warmblüter „Ludwig“ und „Sissy“ glänzten frisch gestriegelt in der Maiensonne. Auf dem Kutschbock des historischen Gefährts strahlten „Lord“ Wolfgang Schumann und Gattin Ilse und erinnerten vornehm gewandet an die sogenannte gute alte Zeit.

    Überwältigt vom Zuspruch war Reitclub-Vorsitzende Renate Schupfner schon vor der Festmesse. Der Andrang von Ross und Reiter und der Besuchermassen war beeindruckend. Den Dankesworten an die zahlreichen helfenden Hände folgte die Aufforderung zu einem entspannten Feier- und Vatertag in der Höhenluft des Barbaraberges. Dazu gehörte auch die Verkündigung von Gottes Wort und die Segnung der Pferde und der Wettersegen.

    In seiner Predigt orientierte sich Pater Hermann Schuster, Prior des Klosters Speinshart, am Hochfest Christi Himmelfahrt, der Rückkehr Jesu zu seinem Vater im Himmel. Quellen für die Rückkehr des Gottessohnes fand der Prior in der Apostelgeschichte des Lukas-Evangeliums. Ein Ölgemälde zu Christi Himmelfahrt beschreibend fand der Seelsorger in der Bilddynamik Argumente für ein Leben mit Gott. An die Gottesdienstbesucher appellierte der Prior, das Christsein als Sendung zu betrachten und die Verkündigung mit dem Herzen zu leben.

    Zu den Farbtupfern des Reiterfestes gehörten die gewohnt einfühlsam aufspielenden Kaibitzer Schlossbläser unter Leitung von Hornmeister Ely Eibisch. Die Hornisten beeindruckten aufs Neue mit Stücken der Hubertusmesse von Reinhold Steif und aus Schuberts Kompositionen. Eine weitere musikalische Kostprobe der Jagdhornbläser durften die Festbesucher nach dem Gottesdienst genießen. Der Reitertag entwickelte sich danach zum zünftigen Feiertag. Ein Schmankerl-Angebot lud zum Verweilen in luftiger Höhe ein.



  • Reitabzeichen 9 15.04.2018

    Elf junge Reiterinnen bereiteten sich über Wochen intensiv auf das Reitabzeichen 9 (RA9) vor. Unter der Leitung von Vanessa Ströhlein und Sarah Deubzer lernten und trainierten Lina Hirschke, Marlene Pauthner, Marie Seemann, Anna Rieß, Lea Simon, Cora Simon, Lisa Schraml, Antonia Raps, Viktoria Krämer, Lena Slama und Lilly Weilacher in Theorie und Praxis alles, was zum Bestehen dieses Abzeichens erforderlich ist.
    Die Kinder vertieften ihre Grundkenntnisse rund um Pflege, richtige Vorbereitung ihres Pferdes vor und nach dem Reiten, Pferdeverhalten, dem Umgang mit dem Pferd vom Boden aus und erhielten zusätzlich intensiven Reitunterricht.
    Richterin Brigitte Mirwald prüfte die Mädchen im freien Reiten aller Grundgangarten mit und ohne Steigbügel und Abteilungsreiten. Auch über die theoretischen Kenntnisse in der Pferde- und Reitkunde fragte Mirwald die Kinder anschließend ab.
    Alle Elf haben ihr Abzeichen mit Bravur bestanden!


  • Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

    Am Montag, 09.04.2018, mussten wir unseren Willy nach kurzer, schwerer Krankheit für immer gehen lassen.

    Wir werden dich nie vergessen und werden uns immer an die schönen Jahre mit dir erinnern!

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  • Faschingsreiten 2018

    Zwölf kostümierte Reiterinnen trafen sich am Faschingsdienstag zum Faschingsreiten beim RCK. Zu Faschingsmusik lenkten die Kinder und Jugendlichen ihre Pferde geschickt durch’s Slalom und über Trabstangen. Im Anschluss an die Reitstunde versammelten sich noch alle im Reiterstübchen um sich mit warmen Tee und Krapfen zu stärken. Bei verschiedenen Spielen wurden Süßigkeiten ergattert und die vier besten Kostüme wurden mit Preisen ausgezeichnet.


  • Reiterfest 10.09.2017

    „Wenn da Engel reiten, da kann es Fortuna nur gut mit uns meinen“, so ein überglücklicher Vorstand vom Reitclub am Kulm. So kam es dann auch, dass am Sonntag das 42. Reiterfest unter einem guten Stern stehen sollte. Dies umso mehr, als sich die Vorführungen als Programmpunkte der Extraklasse erweisen sollten.

    Nach dem Motto „die Hoffnung stirbt zuletzt“ hatten rund 60 Akteure und 30 Funktionäre am Samstag sogar bei Dauerregen die Generalprobe im Freien absolviert. Noch am Sonntagmorgen mußten dicke Wassertropfen von den nassen Biertischgarnituren gewischt werden, als dann Punkt 11 Uhr der Wolkenhimmel aufriß und Petrus dem Reitevent des Jahres einen teils sogar sonnigen Nachmittag bescherte. So manches Stoßgebet gen Himmel half dann auch, dass zwischenzeitlich nochmals am Horizont auftauchende dunkle Wolken dann doch einen guten Bogen um den Hof machten.

    Natürlich auch zur Freude des großen Publikums, das sich rund um den Reitparcour auf das Gelände des RCK das annähernd fünfstündige Marathonprogramm nicht entgehen lassen wollte. Westernnummer und Rainbow Dream, Damen-, Jugend- und Springquadrille, Mächtigkeitsspringen und Gelassenheitstraining, Voltigierakrobatik und Kinderreitstunde, Dressur-Solo und Shakira- und Garrocha-Duett – fünf Stunden lang reihte sich ein Highlight der Extraklasse nach dem anderen aneinander und fesselte die Zuschauer an den Banden. Da war die Pause eine willkommene Gelegenheit, sich an dem reichhaltigen Kuchen- und Kaffeeangebot im neu gebauten Sonnentempel zu bedienen. Denn keiner wollte auch nur ansatzweise etwas von dem bunten und abwechslungsreichen, mit faszinierender Musik hinterlegten Auftritten aller Alters- und Leistungsgruppen versäumen. Für die ganz Kleinen war in den Pausen Ponyführen und Basteln angesagt. Tolle Preise gab es bei der Tombola zu gewinnen.

    Traditionsgemäß wurde der Nachmittag mit der Standarte des Reitvereins und von Vorsitzender Renate Schupfner eröffnet. Ein Novum war bereits hier, dass erstmals die beiden Gast-Western-Reiterinnen Lisa Burucker und Lea Wiesend auf ihren Pferden Lucky und Luke den Auftakt im Dressurviereck ritten. Das Einreiten der Vereins-und Reitschulpferde mit klassischen Hufschlagfiguren und verschiedene Richtungswechsel durch Reitschülerinnen und Vereinsmitgliedern gab schon mal einen Vorgeschmack, auf was sich Publikum freuen durfte.

    Ein echter Reitgenuss war dann bereits die „Schwere Dressurkür“ von Pferdewirtschaftsmeisterin und Pferdetrainerin Brigitte Witt auf ihrem 13-jährigen Oldenburger Wallach Ravallo. Die gebürtige Landshuterin kann auf fast 20 Jahre Erfahrung als Ausbilderin von Pferden zurückblicken und reitet selbst erfolgreich Turniere der hohen Klassen.

    Eine beeindruckende Symbiose aus professionellem Reiten, Outfit und Show wurde geboten bei der Westernreitnummer. Mit ihrem Trail präsentierten Lisa Burucker auf Lucky und Lea Wiesend auf Luke bestens die Philosophie der Westernreitweise: Mache dem Pferd das Falsche schwer und das Richtige leicht. Ein gut ausgebildetes Westernpferd wird einhändig geritten und reagiert auf leichten Schenkeldruck. Das ist nicht nur schick, sondern auch praktisch, da die Cowboys bei der Arbeit eine freie Hand brauchten. Die 27 jährige Lisa Burucker hat mit 18 die Liebe zum Westrernreiten entdeckt, ihren 13jährigen Quarter-Horse-Wallach Luke selbst eingeritten und ist seit zehn Jahren mit ihm unzertrennlich. Die 16-jährige Lea Wiesend reitet seit fünf Jahren mit dem achtjährigen Luke. Auf dem typischen Westernsattel mit einprägsamen Horn und mit Westernhut zeigte das Quartett eine Performance ihrer öffentlichen Westernturniere. Es brillierte an diesem Nachmittag mit ihrer geschickten Feinabstimmung zwischen Reiter und Pferd. Da wurden Rampen überquert, mit Fahnen geritten, durch Stangen auch rückwärts gegangen, mit dem Ball gespielt. Gleichsam als , das Pferd stellt sich mit den Vorderbeinen auf eine Tonne, die Reiterin stellt sich auf den Rücken des Pferdes.

    Fränkische Meister und Bayerische Vizemeister im Gruppen- und Einzelvoltigieren waren mit Lea Zapf, 16 Jahre und Tina Beeg 22 Jahre sowie Silja Beeg mit der Trakehner Stute Shakira an der Longe beim Programmpunkt “ Shakira-Team“ zu Gast. 2016 hatten sie auf dem RCK-Fest ihr Debüt gegeben. Für Lea war es gleichsam ein Heimspiel, hat sie doch das Voltigieren mit fünf Jahren beim RCK in Guttenthau auf dem Schulpferd Rubin begonnen. Fast noch professioneller konnten dieses Mal die Zuschauer erleben, dass Voltigieren zu den anspruchsvollen Leistungssportarten gehört, das den Sportler ganzheitlich in Bezug auf Gleichgewicht, Kraft, Körperspannung, Beweglichkeit, Kondition, Rhythmusgefühl, Vertrauen, Mut und Kreativität fordert.

    Das Herz reiterlicher Choreographie höher schlagen ließ das Schimmel-Pas-de-deux „Rainbow Dreams“. Auf den ansonsten in ganz weiß gehaltenen Reiterinnen und Pferde präsentierten Christina Neubing auf dem 13jährigen Oldenburger Samson und Stefanie Schuller mit dem 19 jährigen Andalusier Descarado einen echten Genuß an Farbenzauber an den Behängen der Pferde.

    In die zauberhafte Welt der Feen entführte das Publikum die Jugendquadrille unter Leitung von Joane Pliefke und geritten von Alisa Edl auf Nikita, Hannah Pittner auf Stella, Talis Ullmann auf Hoppy, Anna Leypold auf Fleckerl, Lucy Gebhard auf Primel, Corinna Böll auf Cäsar, Nathalie Zwickel auf Daria und Annalena Schmitt auf Ronja. In die zauberhafte Welt der Bienen- und Marienkäfer tauchten unter Leitung Vanessa Ströhleins die Gruppe der Springquadrille ein. In einer Augenweide an hübschen Kostüme zogen die 15- bis 17-jährigen Reiterinnen Janne Junkawitsch auf La Mira, Rebecca Danzer auf Boy, Laura Riedel auf Stella, Angela Raps auf Daria, Sina Scherl auf Primel, Antonia Preiß auf Fleckerl ihre Kreise. Dass auch Rock’n Roll zu Musik aus den 50ern als Thema auf dem Pferderücken möglich ist, zeigten bei der Damenquadrille unter Leitung Vanessa Ströhleins Christina Neubing, Sarah Deubzer, Sabrina Haffner, Julia Zeitler, Katrin Rauch, Eva-Maria Emmering, Anna-Lena Kleinhempel, Silke Hertel.

    Mit akrobatischen Kunststücken präsentierte sich die Voltigiergruppe des RCK auf Stute Hoppy. Unter Leitung von Renate Schupfner und Julia Zeitler hatten die fünf- bis zwölfjährigen Kinder Anna Kaufmann, Jasmin Seidel, Elisa Will, Dorothee Hasel, Lilly Weilacher, Mila Hasel, Emilia Müller und Sofia Kaufmann Einzelfiguren wie die Fahne, Standwaage, Stützschwung und Stehen sowie Doppelfiguren wie Schultersitz oder Doppel-Prinzensitz eingeübt.

    Eine von den vielen Stars des Tages waren die kleinen Reiterfreunde. Einmal bei der Steckenpferdequadrille, wo sie bei eine S-Dressur auf den „eigenen Hufen“ zeigten, dass auch die kleinsten Reiter schon genau wissen, wo es einmal hingehen soll. Zum anderen die „Schlümpfe“ der Kinderreitstunde. Eine Schlumpfenparty mit einer munteren Schlumpfenbande feierten die Betreuerinnen Silke Hertel und Christina Neubing mit ihren Helferinnen Angela Raps, Sabrina Haffner, Rebecca Danzer und Janne Junkawitsch in der Kinderreitstunde.

    Um „Mensch gegen Reiter – wer springt höher“ ging es beim Mächtigkeitsspringen unter Leitung von Vanessa Ströhlein. „So etwas hatten wir noch nie“, berichtete eine sichtlich begeisterte Elisabeth Junkawitsch am Rande. Und die Premiere sollte gelingen. Die sechs jugendlichen „Hochspringerinnen“ Laura Riedel, Nathalie Zwickel, Sena Scherl, Eva-Maria Emmerig, Nico Weilacher und Benedikt Schieder traten zum gegen die Reiterinnen Karin Trice auf Crimi, Anna Leypold auf Cäsar, Mirjam Kahl auf Hoppy, Leonie Weilacher auf Wilma, Janne Junkawitsch auf Penny und Rebecca Danzer auf Boy an. Es war mächtig spannend. Jeder nahm die gleiche Höhe – wer riß, der flog. Am Ende waren nur noch der Springer Nico Weilacher und die Amazone Janne Junkawitsch auf der Stute Penny im Spiel. Von Sprung zu Sprung wurde die Latte höher gelegt, bis auf beachtliche 1,20 Meter. Hier setzte sich dann die grüne Elfe Janne gegen ihren sportlichen Gegner Nico durch.

    Beim „Garrocha-Tanz“ waren Tanja und Peter Streller aus Veitlahm, zwei hervorragende Garrocha-Reiter zu Gast. Garrocha ist ein fünf bis sieben Zentimeter dicker und etwa drei Meter langer Holzstab. In Spanien und Portugal wird er traditionell zum Treiben und Selektieren von Rindern und Stieren genutzt. Um ihnen im rasanten Trieb folgen zu können, müssen die Hirten mit ihren Pferden öfter sehr enge Wendungen teils auch unter der Garrocha hindurch bewältigen. Das Training dazu wird ohne Rinder und Stiere abgehalten und wirkt daher eher fast wie ein „Tanz“ mit der Garrocha. Diesen Tanz zeigten beide in beeindruckender Weise, im zweiten Teil sogar mit Feuer an den Stangen.

    Gelassenheit und Pferd – zwei Welten? Mitnichten, so Tierärztin Judith Bergler, „denn nur ein gelassenes Pferd ist auch ein Pferd, das nicht zur Gefahr für den Reiter wird“. So manchem wollte sich zunächst gar nicht erschließen, was sich hinter dem Programmpunkt „Gelassenheitstraining“ verbergen konnte. Umso mehr staunten die Zuschauer dann nicht schlecht, als sie vorgeführt bekamen, wie die Tugend der Gelassenheit mit der ansonsten rasanten Pferdewelt zusammengeht. In einer einzigartigen Performance gewährte die passionierte Reiterin Bergler mit ihrer Stute Morena anhand von Platikplane, Regenschirm, Flatterband, Schwimmnudel und Luftpolsterfolie den Zuschauern einen Einblick in ihre Arbeit der Gelassenheit. Hierbei lernt das Pferd, ohne Angst auf Gegenstände zu treten, sich mit Kunststoffdecken zudecken zu lassen, Regenschirme nicht als Gefahr zu sehen und zum Beispiel Knisterfolie zu zertreten ohne ängstlich zu reagieren. Wie gesagt: Nur ein gelassenes Pferd ist auch ein Pferd, das nicht zur Gefahr für den Reiter wird. Judith Bergler ist schon 20 Jahre sattelerfahren. Die Stute Morena ist eine sogenannte „Pura Raza Espagnola-Stute“ (PRE, zu deutsch : spanisches Pferd). Diese sind Spätentwickler und werden also erst mit fünf Jahren angeritten. Zum wöchentlichen Dressurtraining kommt das Gelassenheitstraining, spielerisch, ohne Gewalt oder Druck einmal in der Woche. Durch Gewöhnung an vermeintliche Gefahren lernt das Pferd, gelassen zu reagieren. Durch entsprechende Übungen kann der Fluchtinstinkt des Pferdes kontrolliert werden. Pferde reagieren dabei völlig verschieden: manchen machen eher optische Reize (Regenschirme) Angst, andere bekommen auf beunruhigenden Untergründen Angst. Auch bei Polizeipferden wird das Gelassenheitstraining trainiert, weiß Junkawitsch. Im Breitensport gibt es sogar diesbezügliche Wettbewerbe.


  • Reiterfreizeit 2017